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Akutelle Informationen & Ergebnisse für Geretsried

Rathaus vor blauem Himmel im Frühling | © Stadt Geretsried
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Museum der Stadt Geretsried
Geschichte erleben

Das 2013 eröffnete Museum der Stadt Geretsried nimmt seine Besucher mit auf eine spannende Reise in die Vergangenheit: Zunächst wird die Entwicklung von der Schwaige Geretsried bis zur Gemeindegründung 1950 nachgezeichnet. Ein Schwerpunkt ist den Schrecken des Dritten Reiches und den beiden Rüstungsbetrieben DAG (Dynamit Aktiengesellschaft) und DSC (Deutsche Sprengchemie) gewidmet. Beim Thema „Flucht und Vertreibung“ geht der Blick zurück in die alte Heimat der Vertriebenen. Es wird ein Bogen gespannt vom Egerländer Instrumentenbau zum donauschwäbischen Weinbau, vom oberschlesischen Bergbau bis zum Urzelbrauchtum der Siebenbürger Sachsen.

Öffnungszeiten

 

Montag geschlossen
Dienstag 14:00 - 16:00 Uhr
Mittwoch 14:00 - 16:00 Uhr
Donnerstag 17:00 - 19:00 Uhr
Freitag 14:00 - 16:00 Uhr
Samstag 14:00 - 16:00 Uhr
Sonntag 14:00 - 16:00 Uhr

Eintritt

Erwachsene:

€ 4,--

Ermäßigter Eintritt:

€ 2,-- (Schüler und Studenten nach Vorlage des Ausweises)

Führung:

€ 20,-- (nach telefonischer Voranmeldung unter 08171/6298 161)

Eintritt kostenlos:

  • Kinder bis 6 Jahre
  • Schüler im Rahmen des Unterrichts
  • Inhaber der Sozialcard
  • Inhaber der Redcard
  • ICOM-Mitglieder
     

Durch die moderne Aufzugsanlage und eine behindertengerechte Sanitäreinrichtung ist das Museum für jeden erlebbar.

Museumsshop

Im Museumsshop finden Sie Artikel des Museums der Stadt Geretsried, welche Sie online, per E-Mail oder telefonisch erwerben können.

Außenansicht des Museums | © Stadt Geretsried
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Sonder-Ausstellung „fluchtwelle_kunstwelle“

Eine künstlerische Intervention von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Geretsried

6. bis 27. März 2026

Vernissage am Freitag, 06. März 2026 um 18:00 Uhr 

Der Eintritt zur Sonderausstellung ist frei!

Drei Kunst-Kurse des Abschlussjahrgangs des Gymnasiums Geretsried haben sich intensiv mit der Geschichte Geretsrieds und den Exponaten im Museum der Stadt Geretsried auseinandergesetzt.

In mehreren Museumsbesuchen haben sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit der Geschichte Geretsrieds und den Exponaten im Museum beschäftigt. Verschiedenste Impulse haben sie zur kreativen Auseinandersetzung angeregt: Fluchtgeschichten und persönliche Schicksale, Traditionen und die Frage, was denn Heimat ist, Musik und Musikinstrumente, Trachten, Ornamente und Muster, die Geschichte der „Schokoladenfabrik“…

Ihre Ergebnisse präsentieren sie in ganz unterschiedlichen Werktechniken wie Porträtmalerei, Porzellanmalerei, Farbholzschnitt und Schokoladenguss.

Ganz selbstverständlich fügen sich ihre künstlerischen Arbeiten in die ständige Sammlung ein und vernetzen so die Historie der Stadt mit dem subjektiven Blick der Schülerinnen und Schüler. Für kurze Zeit entstehen so ganz neue Interpretationsräume.

Zwischen traditionellem Porzellangeschirr findet sich ein Teller, auf dem die Fluchtroute der Großmutter aufgezeichnet ist. Ein anderer Teller mit der Aufschrift „Heimat“ liegt zerbrochen in Scherben. Eindringlich beobachten die Porträts der Schülerinnen und Schüler den Ausstellungsbesucher und spiegeln dessen Betrachterblick. Gemalt sind sie auf eine äußerst lebendige Holzoberfläche, der die Spuren der Zeit anzusehen sind.

Einige Motive des Museums tauchen in farbigen Holzschnitten wieder auf: Eine Urzelmaske, eine Kutsche mit Menschen auf der Flucht, ein Musiker, Tanzende, eine Kirchenburg, eine Tafel Schokolade mit Totenkopf… Die selbstgestalteten Vorlagen wurden in Holzplatten geschnitzt und in mehreren Durchgängen mit verschiedenen, sich überlagernden Farben abgedruckt.

Im Raum zu den Geretsrieder Rüstungsbetrieben und der Schweigepflicht der Arbeiter findet sich auch eine Arbeit mit ironischer Brechung: In einem aufwändigen Herstellungsprozess wurde Munition aus dieser Zeit originalgetreu nachgebildet und anschließend abgegossen - aus Schokolade. Hier wird die Akzeptanz der Lüge im Konkreten wie im Allgemeinen thematisiert und dies lässt auf einer weiteren Ebene durchaus auch Bezüge zur aktuellen Weltpolitik aufscheinen.

Die Ausstellung wurde ermöglicht und unterstützt durch die Stadt Geretsried und den Förderverein „Freunde des Gymnasiums Geretsried (FGG)“.

Sonder-Ausstellung "Der Weg zum Grundgesetz"

Fotografien von Erna Wagner-Hehmke

9. bis 30. Mai 2025

Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 09. April 2025 um 18:00 Uhr

Der Eintritt zur Sonderausstellung ist frei!

Die "Mütter des Grundgesetzes" im Gruppenporträt, der Fahrbereitschaftsdienst im Wartemodus, "Zaungäste" beim Festakt: Im Sommer 1948 beauftragt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen die Fotografin Erna Wagner-Hehmke, den Parlamentarischen Rat bei der Arbeit zu dokumentieren.

Wagner-Hehmke ist eine erfahrene und bekannte Fotografin, geübt in Porträt-, Sach- und Werbefotografie. Sie hält wichtige Meilensteine der schwierigen Verhandlungen über das Grundgesetz fest, zeigt aber auch den Alltag der verfassungsrechtlichen Arbeit. Ihre Aufnahmen fangen mit großer Nähe den historischen Vorgang ein, die beteiligten Menschen und die Atmosphäre. 

Erna Wagner-Hehmke arbeitet im Stil der klassischen Reportagefotografie der 1920er Jahre, wählt oft ungewöhnliche Perspektiven. Sie zeigt auch die informellen Runden in Cafés und Biergärten am Rhein.

Für die bildliche Dokumentation der entstehenden Demokratie sind diese Fotografien ein Glücksfall: Denn nur etwa zehn Minuten Filmaufnahmen und wenige Tonaufzeichnungen existieren vom Parlamentarischen Rat. 

Die Aufnahmen von Erna Wagner-Hehmke gehören zum Sammlungsbestand der Stiftung Haus der Geschichte Bonn, die dem Museum der Stadt Geretsried einen Teil als Sonderausstellung zur Verfügung stellt. Im Rahmen der Veranstaltungen "80 Jahre Kriegsende im Landkreis" zeigt das Museum der Stadt Geretsried in Zusammenarbeit mit der Isar-Volkshochschule Geretsried bis zum 30.04.2025 eine kleine Auswahl dieser Fotos.

Sonder-Ausstellung "Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus"

6. bis 30. März 2025

Das Museum der Stadt Geretsried zeigte Porträts von achtzehn Frauen, die jüdischen Bürgerinnen und Bürgern halfen, gefälschte Papiere besorgten, Aktionen des Widerstands organisierten oder Schriften verteilten. 

Die Ausstellung war eine Leihgabe des Evangelischen Pressedienstes und fand in Zusammenarbeit mit der Isar Volkhochschule Geretsried statt. Dr. Wilhelm Großebüter hielt einen Begleitvortrag.

Wie können Personen und Gruppen, die Widerstand gegen den Nationalsozialismus geleistet haben, angemessen vorgestellt werden? Wie viele Frauen, die sich gegen das NS-Regime gestellt haben, kennen Sie? Warum ist es wichtig, sich mit diesen Themen zu beschäftigen und was geben sie uns heute?

Die Schau zeigt prominente und wenig bekannte Frauen aus allen sozialen Gruppen und politischen Lagern, wie z.B. Freya Gräfin von Moltke, Hildegard Handsche oder Orli Reichert-Wald, die als „Heldin von Auschwitz“ bezeichnet wurde. Die Porträts verdeutlichen, wie vielschichtig der Widerstand aussah und welche Bedeutung seine Geschichte noch heute für uns hat.

Die Liste der Frauen, die sich gegen das NS-Regime gestellt haben, ist lang. In der Ausstellung werden vorgestellt: 

HANSCHE, Hildegard (1896-1992)  

VADERS, Maria (1922-1996)  

INAYAT KHAN, Noor-un-Nisa (1914-1944) 

SEIDENBERGER, Maria (1927-2011) 

STREWE, Lucie (1887-1981) 

BEEK, Cato Bontjes van (1920-1943) 

MOLTKE, Freya Gräfin von (1911-2010) 

ROTHE, Margaretha (1919-1945) 

BERGER, Hilde (1914-2011) 

LEBER, Annedore (1904-1968) 

KARMINSKI, Hannah (1897-1943) 

OVEN, Margarethe von (1904-1991) 

FITTKO, Lisa (1909-2005) 

HAAG, Lina (1907-2012) 

ABEGG, Elisabeth (1882-1974) 

MENSAH-SCHRAMM, Irmela (*1945) 

REICHERT-WALD, Orli (1914-1962)

KERN, Katharina Käthe (1900-1985) 

Kontakt

Museum der Stadt Geretsried

Graslitzer Straße 1

Geretsried

08171 / 62 98 - 160

08171 / 62 98 - 507


Illustration Rathaus | © Stadt Geretsried
Öffnungszeiten Rathaus
Montag 07:30 - 12:30 Uhr
Dienstag 07:30 - 12:30 Uhr 14:00 -16:00 Uhr
Mittwoch 07:30 - 12:30 Uhr
Donnerstag 07:30 - 12:30 Uhr 14:00 - 18:00 Uhr
Freitag 07:30 - 12:30 Uhr

Bürgersprechstunde mit dem Ersten Bürgermeister Michael Müller:

Donnerstags,

16:00 - 18:00 Uhr

nach Terminvereinbarung

Bitte beachten Sie, dass die Stadt Geretsried keine Wohneinheiten vermietet oder vermittelt. Nutzen Sie für Anfragen diesbezüglich bitte die einschlägigen Immobilienportale.